Noch nie ist der TSV Abtswind im Totopokal so weit vorgestoßen. Am 25. August 2010 wurde erstmals das Kreisfinale erreicht und gegen den FC Augsfeld mit etwas Glück mit 3:1 gewonnen.
Spielbericht KKL: 1.FC Lindach - TSV Abtswind II 2:5 (2:3)
Nach einem lauen Auftritt gegen Unterspiesheim, holt sich die Reserve in Lindach einiges an verlorener Reputation zurück. Ein von Kampf, wackelnden Keepern und lautstarken Diskussionen geprägtes Spiel endet zudem sehr farbenfroh.
Mit dem Halbzeitpfiff knallt Dustin Höppner das Lederimitat in die Maschen. Eine simple Freistoßvariante führt zum ersten Torerfolg: Mauer stellen lassen, Ball quer legen und aus vollem Lauf draufzünden.
Zwei weitere Fässer Hopfenblütengebräutes wandern auf den Stapel
„Ja, ich bin sehr enttäuscht, ich dachte wir würden nie wieder verlieren!“ (Hans Meyer auf die Frage ob er enttäuscht ist, dass sein 1. FC Nürnberg verloren hat)
Nach einem 6 Punkte Wochenende und dem Finale Furioso gegen Augsfeld steht das Freibierbarometer bei sagenhaften 25 Litern.
Spielbericht KKL: TSV Abtswind II – SV-DJK Unterspiesheim II 1:1 (0:0)
Die Reserve schrappt ums Haar an einer ordentlichen Klatsche vorbei. Ohne freundliche Mithilfe der Gästestürmer hätte sich die Mannschaft 3, 4 weitere Dinger eingefangen. Doch alles der Reihe nach. In der ersten Hälfte geht es munter rauf und runter. Offensichtlich will der TSV das Spiel an sich reißen. Noch offensichtlicher die Einstellung der Gästespieler, dieses Unterfangen mit schnell vorgetragenen Angriffen ad absurdum zu führen.
Nach dem erstmaligen Erreichen des Toto-Pokal Finales auf Kreisebene verbleibt der Pokal auch gleich im Ort. Doch es sah lange Zeit nicht danach aus. Augsfelds Trainer Dieter Schlereth hatte aus der Begegnung vor 14 Tagen seine Schlüsse gezogen: Zuerst defensiv gut stehen und beizeiten kontrolliert nach vorne spielen.
Die Auswärtspartie mit der längsten Reiseroute führte Mannschaft und Fanbus bei hochsommerlichen Temperaturen bis 3 Km vor die thüringische Landesgrenze.
Gleich nach dem Anpfiff versuchte Herbstadt das Zepter mit kräftezehrenden Angriffen zu übernehmen und erspielte sich in den ersten 15 Minuten ein optisches Übergewicht, obwohl auch der TSV gelegentlich seine zu diesem Zeitpunkt noch stumpfen Speerspitzen einsetzte.
Nach zwei bitteren Niederlagen stemmt sich die Reserve erfolgreich gegen den aufkommenden Trend und fegt den Tabellenführer mit 5:0 vom Platz. Durch eine seit langem von Außen geforderte taktische Umstellung gelingt der Befreiungsschlag: Dirk Dorbath wechselt auf die Liberoposition und Czessy Jurkiewicz jagt den Mittelfeldmotor hoch auf ungeahnte Drehzahlen.
das Maler-Weidt-Freibierbarometer steht an der 15-Liter-Marke
»Das dürfte Gelb an Bastos geben.... Nein! Jetzt wird er möglicherweise die Gelbe Karte bekommen...Nein! Aber Freistoss, nein Einwurf.....Jetzt gibts Freistoss!« (Beni Thurnheer versucht das WM-Viertelfinale zwischen Brasilien und Holland zu kommentieren)
Obererthal empfängt als Daueraufsteiger der letzten Jahre BOL-Absteiger Abtswind. Die Rollenverteilung ist klar umrissen: Die Heimelf steht zuerst einmal hinten sicher. Abtswind macht das Spiel – mehr schlecht als recht. Man agiert statisch, etwas verklemmt, umständlich im Spielaufbau.